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Starke Schule, wendiges Beiboot: FJS

Viel Aufregung gabt es in den letzten Monaten in Kiel um die Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule – gekürt zu den starken Schulen im Lande mit konstanten Anmeldezahlen und einem guten Ruf, aber in zu kleinen und zu unsanierten Räumlichkeiten einerseits. Andererseits um die Grund- und Gemeinschaftsschule in der Wik, die Timm-Kröger-Schule, mit sinkenden Anmeldezahlen in renovierten Räumen. Wie kann man beide Schulstandorte retten, wenn die Anmeldezahlen in der Wik doch eine Eigenständigkeit schon lange nicht mehr hergeben, die Bevölkerungsprognosen aber von steigenden SchülerInnenzahlen im Kieler Norden ausgehen?
So hat die starke Schule Friedrich-Junge nun ein wendiges Beiboot in der Wik bekommen. Die Timm-Kröger-Schule wird zum Sommer Außenstelle – da gibt es viele Fragen und Herausforderungen. Die erste ist gestemmt worden. Nachdem die CDU zunächst Unterschriften gesammelt hatte, die Wik bräuchte einen Schulstandort, bestritt man diese Notwendigkeit kurz darauf wieder. In dieser Konstellation mit Außenstelle in der Wik würde auch die Friedrich-Junge-Schule an den Rande des Abgrundes gebracht. so die Argumentation… Die Anmeldezahlen sprechen jetzt eine ganz andere Sprache. Vor allem aufgrund des Einsatzes von Eltern, Schulleitungen, aber auch der Stadt Kiel ist ordentlich getrommelt worden: Drei 5. Klassen in der Stammschule, zwei neue 5.-Klassen in der Wik. Viele Schritte müssen jetzt noch gelingen, aber die Grundlage ist geschaffen.

Bei unserem Besuch gab es eher einen großen Bahnhof in der Schule: Gemeinsam mit meinem Kieler SPD-Kollegen Bernd Heinemann und Lydia Rudow aus der Grünen Ratsfraktion wollten wir uns über den Sachstand und die Rahmenbedingungen informieren. Mit im Boot waren auch die Schulrätin Frau Weber und Herr Dube aus dem Ministerium, aber auch alle Schulleitungsmitglieder um Herrn Nemitz und Herr Schier vom Standort TKS, aber auch Vertretungen von SchülerInnen und Eltern – namentlich Ricci Giese, die sich in den vergangenen Monaten richtig ins Zeug gelegt hat, um aus der Herausforderung eine Erfolgsgeschichte zu machen.

Mrz 6, 2015 - Im Land unterwegs    Kein Kommentar

DRK-Familienzentrum in Elmshorn

Auf dem Weg zum Familienzentrum befindet sich auch die Kita des DRK in der Turnstraße in Elmshorn. Täglich kommen 140 Kinder in die Kita, doch in dem großen freundlichen Gebäude herrscht Ruhe. Einige Kinder spielen Fußball in der Halle, eine nachgebaute Papierfabrik aus Holzklötzen steht unbeschadet daneben und viele der Kurzen sind in ihr Spiel, ihr Welterfahren vertieft. Auf Einladung der Heilpädagogin Susanne Harden sind Ines Strehlau, meine Fraktionskollegin, und ich nach Elmshorn gefahren. Gemeinsam mit Frau Bötticher, der neuen Kita-Leiterin, Frau Harden und Frau Münster, die in der selben Woche erst die Koordinierungsstelle für das Familienzentrum übernommen hat, kommen wir ins Gespräch über Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten.

Krabbeltunnel im Familienzentrum

Der Krabbeltunnel lädt zum Spielen ein.

Auch Frau Lübcke vom Kreis und Frau Schöffel aus der Familienbildungsstätte sind dabei. Auch wenn alle die neuen Fördermöglichkeiten des Landes für Familienzentren begrüßen, wünscht man sich von Kreisseite andere Förderkonditionen. In diesem Fall halte ich aber dagegen. Noch vor zwei Jahren habe ich öffentlich nicht gewagt zu versprechen, dass wir an die Förderkonditionen aus NRW herankommen würden – dort zahlt man seit einigen Jahren Pilotkitas, die Familienzentren werden sollen 13.500 Euro. Ich war auch beeindruckt von der Hansestadt Lübeck, die 20 Prozent der Kitas mit 22.000 Euro pro Jahr ausstattet, damit dort Familienzentren entstehen können. Schleswig-Holstein zahlt nun an hundert Familienzentren im Land 25.000 Euro. Vor dem Hintergrund kann man vielleicht an Details noch Verbesserungen erreichen. Für ein großes „Aber“ von Seiten der Kreise habe ich an dieser Stelle allerdings kein Verständnis.

Auch Fragen nach inklusiven Angeboten spielten eine große Rolle – die DRK-Kita ist dafür wunderbar ausgestattet. Auf dem Foto ist ein hängender Krabbeltunnel in der Bewegungshalle zu sehen. Sehr einladend, aber auf Ines Strehlau und mich wartet schon der nächste Termin in der Schülerschule ein paar Kilometer weiter. Achja – auch da geht es wieder um Inklusion!

Feb 25, 2015 - Im Land unterwegs    Kein Kommentar

Drei in eins – Familienzentrum in Süderbrarup

FamilienzentrumIch bin verwirrt. „Also hier ist die Kita des ADS“, sagt Frau Corinth, die Kita-Leiterin. Und ohne dass sich baulich groß etwas verändert geht es weiter: „Ja und hier beginnt die Heilpädagogische Tagesstätte“, klärt Frau Rönnau auf, ebenfalls Leiterin – aber eben von Familienzentrum und der heilpädagogischen Tagesstätte. Zumindest muss man durch eine weitere Tür gehen, um zur Koordinierungsstelle „Mobile Heilpädagogik“ unter der Leitung von Silke Sörensen zu kommen. Die Grenzen sind fließend – und so soll es sein. Nicht die Grenzen der Institutionen sind entscheidend, sondern die Frage, wie die Kinder am besten gefördert werden können. Und da ziehen alle Institutionen, die ihre eigenen Finanzierungen haben, an einem Strang.

Im Zentrum unserer Diskussion in größerer Runde stand die Frage nach der Zukunft von Familienzentren. Die Landesregierung ist in die Förderung von landesweit hundert Familienzentren mit 25.000 Euro eingestiegen – Süderbrarup ist eines der geförderten Zentren.
Eine Runde, die deutlich machte: Hier sind keine Bedenkenträger, hier sind Möglichmacher am Werk. Der Schwung aus der Runde hat noch etwas angehalten. Nach einer außerordentlichen Sitzung der Grünen Kreistagsfraktion musste ich mich sputen den Zug zu bekommen. Eile war geboten, ein Geländer zu übersteigen… das war leider frisch gestrichen. Ich finde noch immer weiße Farbspuren an meiner Tasche und der Jacke – Süderbrarup hat in vielerlei Hinsicht einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Auch die SHZ war beim Runden Tisch dabei und hat von meinem Besuch berichtet: http://www.shz.de/lokales/schleibote/familienzentrum-mit-vorbildfunktion-id9072566.html

„Ausschwärmtag“ Verkehr

Unter dem Motto „Ausschwärmtag Verkehr“ haben meine KollegInnen aus der Landtagsfraktion und ich uns im ganzen Land über Verkehrsprojekte informiert. Während andere auf Großbaustellen waren, habe ich mich in Kiel über zwei Projekte informiert, die gut zum Thema grüne Mobilität passen.

Wie kann man die Fahrradinfrastruktur auf dem Universitätscampus verbessern?

Wie kann man die Fahrradinfrastruktur auf dem Universitätscampus verbessern?

Morgens habe ich zunächst zusammen mit Lutz Oschmann und Lydia Rudow von der Kieler Ratsfraktion das Umweltmanagement der CAU besucht. Sebastian Starzynski erklärte uns, was hinter dem Mobilitätskonzept der Uni steckt, das gerade erarbeitet wird. Es ist Teil der Initiative „klik“ für eine klimaneutrale Universität. Ziel ist es, den Autoverkehr zur Uni und auf dem Campus zu reduzieren und stattdessen die Fahrradinfrastruktur auszubauen und den ÖPNV attraktiver zu gestalten. Die Veloroute 10, die momentan von der Stadt parallel zum Westring auf einer alten Gleistrasse hin zur Uni gebaut wird, ist ein wichtiger Baustein. Sie soll von der Uni auf dem Campusgelände fortgeführt werden. Die anonymisierte Wohnortanalyse von Studierenden und Beschäftigten bestätigt, dass die Veloroute zukünftig von vielen genutzt werden wird. Außerdem soll die Analyse helfen, die Buslinien passgenauer zu organisieren. So ergab eine Umfrage, dass mehr Studis im Winter ihr Fahrrad stehen lassen und den Bus nutzen. Das Ergebnis ist wenig überraschend, doch nun hat die Uni es schwarz auf weiß und kann mit diesen Zahlen mit der KVG in konkrete Verhandlungen treten. Und Lutz Oschmann nimmt diesen Hinweis mit in den KVG Aufsichtsrat. Ein weiterer Baustein ist der Aufbau eines Leihfahrradsystems. Das Projekt“CampusRad“ startet am 2. März mit zunächst 50 Fahrrädern – dann muss sich zeigen, ob das Angebot auch angenommen wird.In der Werkstatt von myBoo

Im Anschluss haben wir das StartUp „myBoo“ besucht, das diese Woche seinen ersten Laden in der Wik eröffent hat. Drei Kieler Studenten hatten die Idee, Fahrräder aus Bambus zu bauen. Nicht nur die Optik stimmt: Da für den Fahrradrahmen ein nachwachsender Rohstoff statt des sonst üblichen Aluminiums verwendet wird, leisten die Fahrräder auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Von Anfang an stand zudem auch ein sozialer Aspekt im Mittelpunkt: Die Verbundstücke für den Rahmen werden in einer Behindertenwerkstatt in Schleswig-Holstein produziert und dann nach Ghana transportiert, wo die Rahmen aus Bambus gefertigt werden. Den Studenten war es wichtig, dass auch in Ghana unter fairen Bedingungen gearbeitet wird und beispielsweise alle Mitarbeiter krankenversichert sind. In Zusammenarbeit mit dem „Yonso Projekt“ wird mit jedem verkauften Bambusfahrrad außerdem ein Schulstipendium in Ghana finanziert. Wir wünschen dem Team von myBoo viel Erfolg auf dem weiteren Weg!

Die Bambusfahrräder von myBoo

So sehen die Bambusfahrräder von myBoo aus.

Fachtag Inklusion

Am 12.02.15 fand im Bildungsausschuss ein ganztägiger Fachtag zum Thema Inklusion statt – ein neues Format, um stärker in den inhaltlichen Austausch einzusteigen als bei anderen mündlichen Anhörungen. Grundlage war in erster Linie das Konzept der Landesregierung, das in vielen Punkten noch relativ offen ist.
Heruasgekommen ist eine Veranstaltung mit einer breiten Palette an Themen: Schulassistenzen, die Zukunft der Förderzentren, den Übergang von Schule in den Beruf, die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und die Ausstattung der Schulen.

Der Offene Kanal hat die komplette Sitzung online gestellt – nach Abschnitten gegliedert. Sie finden die Aufzeichnung des Fachtages hier:
http://www.okkiel.de/ki/sehen/sehen_on_demand/2015/02/fachtag_inklusionskonzept.php#22366b1
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Feb 9, 2015 - Im Land unterwegs    Kein Kommentar

Adelby 1 – Vorreiter in Inklusion

Das Thema Inklusion beschäftigt mich nicht nur in Bezug auf Schulen. Auch in Kindertagesstätten spielt das Thema eine große Rolle. An einem Besuch von Adelby 1, einem Träger von integrativen Kitas, Kinder- und Jugenddiensten, führt also kein Weg vorbei. Adelby 1 hat im Flensburger Raum mehrere integrative Kitas, Familienzentren und betreibt neuerdings auch eine Kita, in der Familien besonders flexible Öffnungszeiten finden. Auch schulische Hilfen und mobile Frühförderung bietet der Verein an.

Gemeinsam mit Ellen Kittel-Wegner und Birte Lehmpfuhl aus der Grünen Flensburger Ratsfraktion waren wir in dem neuen Gebäude, das Verwaltung, aber auch die Einrichtung „kiwi“ unter einem Dach vereint. Brigitte Handler, Kopf und Gesicht von Adelby 1 und Svenja Mix, die die betriebsnahe Kinderbetreuung in der Nähe des Flensburger Campus leitet, nahmen sich einen Vormittag Zeit.

Themen waren u.a. die Inklusion in Kitas, die Integration von Flüchtlingskindern, aber auch die Frage nach Schulbegleitung und Schulassistenz spielte eine große Rolle.

Um die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern hat sich im Laufe der Jahre ein professioneller Träger entwickelt, der selber ständig auf der Suche ist, wie es noch besser werden kann – sehr flexibel, sehr wendig – und aus Kinderperspektive.

Klaus-Groth-Schule Kiel

Viele Fusionen und Veränderungen haben die Klaus-Groth-Schule am Kieler Südfriedhof in den letzten Jahren geprägt. Real-, Regional-, Grund- und Gemeinschaftsschulklassen finden sich in dem alten roten Backsteinbau. Auch in der Schulleitung gab es einen Wechsel. So trafen Lydia Rudow aus der Grünen Ratsfraktion und ich uns mit dem neuen Schulleiter, Herrn Bornhalm und seiner Vertreterin, Frau Radach.

Ein besonderer Schwerpunkt der Schule liegt auf der Berufsorientierung. Besonders beeindruckend war der Besuch in einer „Flex-Klasse“. Flex-Klassen werden an vielen Schulen in Schleswig-Holstein angeboten, sind im Schulgesetz verankert und ermöglichen Schülerinnen und Schülern von Anfang an ein Jahr mehr für das Erreichen des Hauptschulabschlusses. In diesen Klassen gibt es oft einen besonderen Praxisanteil – das hat sich bewährt! In dieser Klasse kamen die Jungen und Mädchen gerade aus einem „Assessement“: Drei Tage lang konnten die Jugendlichen sich in unterschiedlichen Berufsfeldern ausprobieren. Das ganze fand unter Anleitung von Coaches statt und alle Jugendlichen kamen gestärkt und mit klareren Vorstellungen zurück in die Schule: „Das war viel besser als Schule.“ und „Ich habe mich viel schlechter eingeschätzt als ich bin.“ So klangen die Bewertungen der Schülerinnen und Schüler. Aber auch in einer Grundschulklasse konnten wir sehen, wie bunt die Mischung an dieser Schule ist. Das Thema Inklusion ist auch hier ein Thema.

 

Dez 17, 2014 - Im Land unterwegs    Kein Kommentar

Förderzentrum Lernen in Glinde

Noch nie habe ich vormittags ein Schulgebäude betreten, in dem es so ruhig ist. Ich bin zu Besuch im Förderzentrum Lernen – ein Förderzentrum mit Schülerinnen und Schülern. Die sind aber in der ersten Stunde alle in der Sporthalle – das kann ich durch das kleine Fenster sehe, zu hören ist in diesem skandinavisch klaren Bau aber nichts.

Wilhelm-Busch-SchuleHerr Krause-Rosbach und Frau Grüner haben für den Vormittag vorgesehen, dass ich sowohl in eine der Förderschulklassen gehe, danach aber auch eine zweite Klasse an der Grundschule besuche, die auf dem gleichen Campus ist. Damit habe ich einen kurzen Einblick in die beiden Standbeine: eigene Klassen und Integration.

Gerade die Förderzentren Lernen sind derzeit verunsichert über die künftige Entwicklung. Im Inklusionsbericht der Landesregierung ist aber auch für Förderzentren Lernen mit Schülerinnen und Schülern Platz. Die Schule sieht sich als Schutzraum. In der Klassenstunde fühle ich mich zwischen den aufgeschlossenen Jungen und Mädchen sehr wohl – und mache Bekanntschaft mit dem Geo-Brett. Ein Kind aus dieser Klasse hat am ersten Schultag der fünften Klasse gesagt: „Das war der schönste Tag in meinem Leben!“ Ein Satz, der sich einprägt!

Weiterhin nehme ich mit, dass vor allem in Stormarn die Debatte um die Zukunft der Schulbegleitung von Seiten der Kreisverwaltung eher hart und krass geführt wird, eine Besonderheit in Schleswig-Holstein muss man leider festhalten. Ich mache mir einen Knoten ins Ohr und nehme mir noch fester vor, mit der Elterninitiative Inklusion aus Stormarn in Kontakt zu bleiben.

Grundschule Kiel Russee

Es gibt Themen, die sich an allen Schulen gleichen, es gibt Themen, die hat jede Schule besonders nur für sich. In Russee stehen gleich zwei größere Themen auf der Agenda. Wie muss sich Schule wandeln, wenn aus dem einstiegen Neubaugebiet mit vielen Kindern ein ganz normaler „Schulbezirk“ mit zurückgehenden Schülerzahlen wird. Normalerweise trifft man in den städtischen Bezirken nicht auf solche Effekte. Anders hier in Russee. Zum einen bringt das Schrumpfen Vorteile und vor allem: „Frei-Räume“ um zu lernen. Andererseits ist dies auch mit einem schrumpfenden Kollegium verbunden – schmerzhaft, wenn das Team so zusammengewachsen ist, wie an dieser Schule. Das zweite Thema ist die  Verzahnung von Vor- und Nachmittagsphase.

Grundschule RusseeEs gibt rege AG-Aktivitäten: Mit der Schulleiterin Frau Zabel-Hanowski bin ich zu Besuch bei der Pausen-AG,  deren Hauptsorge ist, wie die MitschülerInnen zum Einhalten von Regeln in den Pausen bewegt werden können. Im Anschluss empfängt mich die Bücherei-AG in einem der schönsten Bücherei-Räumen in Selbstorganisation. Hier helfen neben der AG auch viele andere Schülerinnen und Schüler mit. Ordnung, Aktualität und schöne Ausstattung laden zum Stöbern und Schmökern ein. Die Grundschule Russee ist auch Zukunftsschule, die sich besonders mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinander setzt. Aus der warmen und sauberen Bibliothek geht es dann mit der Garten-AG bei norddeutschem Schmuddelwetter in den großen Garten. Und so schnuppern wir mitten im Dezember an Rosmarin und Lavendel. Danach riechen meine Hände noch, als ich schon längst wieder im Landeshaus in einer Sitzung bin…

Überall Kunst! Käthe-Kollwitz-Schule Kiel

Käthe-Kollwitz- SchuleEine überraschend warme Atmosphäre herrscht in der alten Eingangshalle der Käthe-Kollwitz-Schule. Einen Tag verbringen Lydia Rudow von der Kieler Ratsfraktion und ich bei der Schulleiterin Frau Schütz und ihrem Team. Gespräche mit Schulleitungsteam, Schulrundgang, ein Gespräch mit der SV und dem Personalrat – unser Vormittag ist lebendig, eng getaktet und vor allem: ein nicht abreißendes Gespräch.

Die Schule strahlt etwas sehr familiäres aus, das wundert bei der Größe. Die Cafeteria in Elternhand, die Schülerbücherei, die Kunst auf den Fluren – überall liebevoll gestaltete „Räume“ in der Schule. Überall finden sich Kunstwerke wieder, großflächig und schön präsentiert – einer der Schwerpunkte an der Käthe-Kollwitz-Schule.

Im Vordergrund stehen an dem Vormittag in den Gesprächen aktuellen schulpolitische Fragen wie die Veränderungen der Schulartenempfehlung, aber auch die Personalausstattung.

Die drei Stunden vergehen wir im Fluge und am Ende verabreden wir, dass ich wiederkomme – unser Gespräch war noch nicht zu Ende. Ich freue mich schon auf Teil zwei! Und zwei ganz konkrete Arbeitsaufträge in Richtung Ratsversammlung haben Lydia und ich auch in der Tasche…

Blick auf die Schule