Schule am Sonderburger Platz – Kiel Wik

Wer die Grundschule am Sonderburger Platz im Kieler Norden besucht, vermutet hinter der schönen und geschlossenen Fassade eine kleine Grundschule. Wer durch die große Schultür geht, steht – in einem Zwischenraum zwischen drinnen und draußen: Überdacht und doch offen führt der Raum direkt auf den schön gestalteten Schulhof. Wie eine Wunderkiste verbirgt sich auch eine Turnhalle, die Betreute Grundschule… und die inzwischen dreizügige Schule hinter diesem kompakten Bau. Wie eine Wunderkiste gibt es viel mehr Raum als von außen vermutet.
In der Grundschule am Sonderburger Platz herrscht bei dem Besuch von Lydia Rudow und Andrea Hake aus der Kieler Ratsfraktion und Jürgen Engel, dem Wiker Ortsbeiratsvorsitzenden, Unsicherheit. Im Stadtteil gibt es zwei Grundschulstandorte – der eine ist frisch renoviert, ohne Zulauf, der andere ist dieser in die Jahre gekommene  Schulbau, mit steigenden Schülerzahlen. Hier kann man die Auswirkungen des Elternwahlrechtes bei der Grundschule erkennen. Beide Schulen waren zweizügig gestartet, die ein hat nun drei (große) Klassen pro Jahrgang, die andere bekommt mit Mühe und Not eine Lerngruppe zusammen.

Nun bestand die Frage, ob die erfolgreiche Schule am Sonderburger Platz in die renovierten Räume umziehen soll. Die Elternvertreterin, Frau Fiedler und die Schulleiterin, Frau Rebmann, sind dagegen. Man fühlt sich heimisch am Sonderburger Platz.

Für uns ist klar: Der Standort muss erhalten bleiben. Der Nachbarstandort hat Potenzial für einen weiteren Grundschulstandort – und vor allem auch für eine Gemeinschaftsschule. Auch die Sekundarstufe I schwächelt am Wiker Standort. Die Schulentwicklungsplanung der Stadt, darum wird sich die Grüne Ratsfraktion nun kümmern, wird  beide Standorte sichern. Ein ganz konkretes Ergebnis dieses Schulbesuchs.

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