Inklusion in der Schule am Heidenberger Teich

Gleich zu Schuljahresbeginn erreichte mich ein Brief der Elternvertreterin Frau Stark: Die Bedingungen für Inklusion wären deutlich schlechter geworden. Ich wurde hellhörig, nicht nur, weil mich das Thema Inklusion besonders umtreibt, sondern auch, weil ich der Grundschule am Heidenberger Teich besonders verbunden bin. Zum dritten Mal war ich in dieser Schule, diesmal gemeinsam mit dem Staatsekretär aus dem Bildungsministerium, Dirk Loßack. Nach einer kurzen Hospitation saßen wir mit einem großen Team beisammen, denn an dieser Schule ist man vernetzt und arbeitet multiprofessionell.

Es war beeindruckend, wie dieses Team um die Schulleiterin Frau Schmidt-Hansen, das so engagiert und leidenschaftlich gute Schule für viele Kinder mit schlechten Startbedingungen macht, aus dem Schulalltag berichtete. In den letzten Jahren haben sich die Bedingungen verschlechtert, das wurde uns eindrücklich klar gemacht. Hatte diese Schule in den letzten Jahren eine bessere Ausstattung als andere Schulen bekommen, sind die Mittel mittlerweile gleich verteilt. Ungleiches ungleich zu behandeln, scheint mir sinnvoll zu sein. Wie man diesen Punkt systematisch verankern kann, wird eine Aufgabe. Auf dem Weg zur inklusiven Schule brauchen die Schulen mehr Unterstützung. Ein dickes Brett, viele Fragezeichen und doch zeitlicher Druck!

Wenn das Kollegium dieser Schule so stark belastet, so ernüchtert und teilweise verzweifelt ist, dann ist das ein beunruhigender Indikator.

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